Mittwoch, 05. Oktober 2022

Die Welt mit anderen Augen sehen

Dr. Markolf H. Niemz 

Lesung zum Deutschen Hospiztag und Welthospiztag 2022

Ludwigshafen. Zum Hospiztag 2022 lädt das Hospiz Elias Ludwigshafen am 20. Oktober (19 Uhr) Freunde und Interessierte zur Lesung ein. Prof. Dr. Markolf H. Niemz, Lehrstuhlinhaber für Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und Bestsellerautor, liest aus „Die Welt mit anderen Augen sehen“. Veranstaltungsort ist die Evangelische Stadtmission Ludwigshafen (Rheinallee 3, 67061 Ludwigshafen). Der Eintritt ist frei.

„Sind Sie auch auf der Suche nach einem in sich schlüssigen Weltbild, das uns selbst bei schweren Schicksalsschlägen und Gewaltverbrechen einen festen Halt geben kann?“, fragt Prof. Markolf Niemz. Der Biophysiker und Bestsellerautor begreift weder Viren als feindliche noch Krebszellen als bösartige Wesen. Er lädt die Zuhörenden ein, mehr in Prozessen statt in Objekten zu denken. Und damit erschließt er ganz neue Wege zum Glück. Seine Antwort: „Ich bin glücklich, wenn ich das wertschätze, was ich bin, und nicht das, was ich habe.“ Gemeinsam will er sich mit den Zuhörenden auf Spurensuche begeben.

Der Deutsche Hospiztag wurde vom Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV) am 14. Oktober 2000 ins Leben gerufen und wird seitdem immer am 14. Oktober gefeiert. Der Welthospiztag, der die Aufmerksamkeit auch auf internationaler Ebene erhöhen will, findet jährlich am zweiten Samstag im Oktober statt. Dieser "Welt-Hospiz- und -Palliative-Care-Tag" wird von der Worldwide Palliative Care Alliance (WPCA) als Netzwerk von nationalen Hospiz- und Palliative Care-Organisationen und weiteren Partnern veranstaltet und durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt. Die Hospizeinrichtungen in Deutschland nutzen beide Tage für vielfältige Veranstaltungen, wie Infostände und Tage der offenen Tür, Fortbildungs- und Fachveranstaltungen oder Filmvorführungen, Konzerte, Lesungen oder Theateraufführungen, um über die Hospizidee und ihre Angebote zu informieren. „Unser Anliegen ist es mit diesem Aktionstag auf die Situation der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen, ihre Rechte und Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Damit dies gelingt, müssen die Themen Sterben, Tod und Trauer im gesellschaftlichen Bewusstsein verankert werden“, erklärt Rolf Kieninger, Leiter des Hospiz Elias, die Hintergründe.

Weitere Informationen unter www.hospiz-elias.de.

Foto: privat, frei