Montag, 30. März 2026
Niemand bleibt auf der Strecke

Hochmotiviert bis ins Ziel: Schulleiterin Antje Krotwaart (mit Mikrophon) ließ eine La-Ola-Welle rundlaufen © Gereon Hoffmann für den Caritasverband für die Diözese Speyer
Spendenlauf spornt Schüler der Caritas-Förderschule an – Erlös wird geteilt
Landau. Mit fast 200 Kindern und Jugendlichen am Start übertraf der erste Spendenlauf der Förderschule am Landauer Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus die Erwartungen der Veranstalter. Der Erlös soll je zur Hälfte dem Förderverein Paulusstift und dem Kinderhospiz Sterntaler zugutekommen.
„Dass so viele Kinder, Eltern und Lehrer mitmachen, freut uns riesig“, sagt Antje Krotwaart, die Leiterin der Förderschule. Gerade hat sie noch mit den im Ziel Angekommenen gefeiert und eine große La Ola-Welle laufen lassen. Das Wetter war freundlich sonnig und die Bedingungen damit optimal. Vorbereitet war ein kleiner Rundkurs um das Schulgebäude herum. Wichtig war, dass dieser Kurs barrierefrei ist und somit auch Kinder mit eingeschränkter Mobilität und Rollstuhlfahrende mitmachen konnten. Dabei ging es nicht um Geschwindigkeit, sondern um das Sammeln von Runden um den Rundkurs. Die Idee zum Spendenlauf hatten Wolfgang Vorstoffel und Sabine Stark. Sie haben weitere Mitstreiter gefunden und mit vielen Freiwilligen das Ereignis organisiert.
Los ging es um 10 Uhr. Wer auf die Strecke ging, hatte zuvor um Sponsoren geworben. Je nachdem konnten die Sponsoren den Läufern einen festen Betrag für die Teilnahme, oder einen variablen Betrag für die Zahl der gelaufenen Runden in Aussicht stellen. Natürlich gab es Streckenposten und Stempel für jede Umrundung. Und so bot die Laufstrecke ein buntes Bild: Kleinere und größere Kinder waren unterwegs, es gab einige Rollifahrer, mit und ohne Hilfe, die sich auf den Weg machten, kleine Grüppchen und manche hatten sich sogar eigens T-Shirts gemacht, um zu zeigen, dass sie zu einer bestimmten Gruppe gehören.
Unterwegs waren die Kinder und Jugendlichen, die die Förderschule besuchen, aber auch Kindergartenkinder, die natürlich mit erwachsenen Begleitern unterwegs waren. Auf der Zielgeraden lief Musik und es gab einen Getränkestand, ganz wie bei Laufveranstaltungen üblich. Die Strecke war mit Flatterband und Pylonen markiert und einige Schülereltern waren die Streckenposten. Viele Eltern, Verwandte und Freunde sammelten sich an der Strecke und feuerten die Laufenden kräftig an. Spaß hatten dabei alle, das war deutlich zu sehen und zu hören. Niemand blieb auf der Strecke – alle hatten Unterstützung, bei Kindern ohne Familie halfen die Lehrer aus.
Die Ergebnisse waren ganz verschieden, je nach Spaß und Kondition. „Eine Runde war das Minimum, aber es gab auch Teilnehmende, die 25 Runden geschafft haben“, sagt die Schulleiterin. Viele seien über sich hinausgewachsen und waren auf der Strecke besser in Form, als sie von sich selber gedacht hatten. Der Lauf war nach 75 Minuten zu Ende. „Das war so gut, das bauen wir aus“, sagt die Schulleiterin. Es habe allen Spaß gemacht und das Gemeinschaftsgefühl unter Schülern, Eltern und Lehrern gesteigert. Für die Schulgemeinschaft sei das ein Gewinn.
Text: Gereon Hoffmann für den Caritasverband für die Diözese Speyer