Dienstag, 21. April 2026

Baugenehmigung für Schulneubau in Herxheim erteilt

Dem Landrat Dietmar Seefeldt war es ein Anliegen, die am vergangenen Freitag erteilte Baugenehmigung zum Start der Woche persönlich an den Caritasdirektor Holger Maar zu übergeben. © Justine Köhler 

Planung der Caritas-Förderschule ist einen großen Schritt weiter

Herxheim. Dietmar Seefeldt, Landrat des Kreises Südliche Weinstraße, hat gestern, 20. April, die Baugenehmigung für den Neubau der Caritas-Förderschule in Herxheim an den Diözesan-Caritasdirektor Holger Maar übergeben. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu dem Schulneubau geschafft.

„Ich freue mich sehr, Ihnen heute die Baugenehmigung zu übergeben“, sagte Landrat Seefeldt. „Aufgrund der Bedeutung des Projekts war es mir wichtig, Ihnen unmittelbar nach Vorliegen der Baugenehmigung und persönlich die Genehmigung zu überreichen.“ Diözesan-Caritasdirektor Holger Maar freute sich über den Besuch von Landrat Seefeldt und sicherte zu, dass es nun zügig weitergehen wird. „Die Schule wird dringend benötigt und ich hoffe sehr, dass der Zeitplan eingehalten werden kann, und das Schuljahr 2030/2031 im Neubau starten kann.“ Zuletzt stockte das Projekt, weil noch Fragen zur Entwässerung des Baugrundstücks offen waren, die inzwischen geklärt werden konnten.

Die Planung des Neubaus der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung – ein Angebot des Caritas-Förderzentrums St. Laurentius und Paulus – nahm einige Zeit in Anspruch. Seit 2018 sind der Caritasverband für die Diözese Speyer und die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße sowie die Kommunen Landau und Neustadt a. d. Weinstraße mit dem Schulneubau in der Augusta-Straße beschäftigt.

Das Land fördert die Baumaßnahme mit 10,5 Millionen Euro. Die Kommunen, aus deren Gebieten die Schüler kommen, tragen die weiteren Kosten anteilig. Im September 2025 wurden die Baukosten mit 38,95 Millionen Euro beziffert.

Die Schule wird Platz für 160 Schüler bieten. Derzeit besuchen 148 Kinder die Förderschule. Auf rund 5.500 Quadratmetern entstehen – mit Einbezug des kleineren Altbaus in der Augusta-Straße, der auch weiter genutzt werden wird – 21 Klassenräume sowie weitere Räume für Therapie und Behandlung, Werkräume, Räume für textiles Gestalten, Lehrküchen, Snoezel-Räume, ein Gymnastikraum und ein Bewegungsbad.

Nach der Erteilung der Baugenehmigung sind die nächsten Schritte jetzt die Beauftragung der Ausführungsplanung und die daran anschließende europaweite Ausschreibung der Gewerke. Baubeginn wird dann voraussichtlich im Februar 2028 sein und Bauende Mitte 2030. Das Schuljahr 2030/2031 kann dann im Neubau beginnen.

Text: Melanie Müller von Klingspor