Donnerstag, 25. Juni 2026

„Gemeinsam die Welt ein Stückchen besser machen“

Sophie Utner © Bistum Speyer, Klaus Landry 

Sophie Utner ist die neue Klimaschutzmanagerin im Bistum Speyer

Speyer. „Ich möchte gemeinsam mit allen Beteiligten das Bistum Speyer nicht nur zu einem langfristig klimaneutralen, sondern auch nachhaltigen Bistum entwickeln, das sich der Aufgabe der Schöpfungsbewahrung annimmt und dem Auftrag des Papst Franziskus gerecht wird“, sagt Sophie Utner. Sie ist seit dem 1. Mai die Klimaschutzmanagerin im Bistum Speyer. In dieser Position wird sie in den kommenden zwei Jahren ein diözesanes Klimaschutzkonzept entwickeln und erste Maßnahmen darin umsetzen. Zudem wird Utner Beratungsangebote für Pfarreien und kirchliche Einrichtungen entwickeln. Die Stelle ist durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die 28-Jährige studierte Wirtschaftswissenschaften in Mainz und Paris und im Master „Nachhaltige Betriebswirtschaft“ am Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier. Erste Erfahrungen im Bereich Nachhaltige Entwicklung sammelten sie bei einem Praktikum bei der CFL (Nationale Gesellschaft der Luxemburgischen Eisenbahnen). Seit Ende April ist Sophie Utner Nachhaltigkeitsbotschafterin des Landes Rheinland-Pfalz.

Utner stammt aus dem Bistum Mainz und war dort schon früh im Jugendverband der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) aktiv. Mittlerweile ist sie Delegierte auf Bundesebene und seit 2019 im Bundesarbeitskreis Umwelt tätig, außerdem seit einem Jahr im Europavorstand MIJARC (Internationale Katholische Land- und Bauernjugendbewegung). Über die KLJB nahm sie an den Zwischenverhandlungen der Klimakonferenzen in Bonn (2019) und Glasgow (2021) teil, ebenso 2021 am Y7 (Jugendgipfel des G7) für Deutschland im Bereich Nachhaltigkeit. „Durch die Landjugend kam ich erst so richtig auf das Thema Nachhaltigkeit, und ich habe dort so unglaublich viel lernen dürfen“, erzählt Sophie Utner.

In ihrer neuen Aufgabe freut sie sich besonders auf die Begegnung, den Austausch und die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Abteilungen und Bereichen des Bistums, genauso aber auch mit den Menschen vor Ort in den Gemeinden. „Klimaschutz auch tatsächlich umzusetzen und als gutes Beispiel in die Welt zu tragen ist eine gemeinsame Herausforderung, die ich alleine nicht lösen kann. Gemeinsam können wir als Teil der katholischen Kirche Botschafter:innen sein und die Welt ein Stückchen besser machen. Dafür möchte ich in den kommenden zwei Jahren mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und diese bei meinen Schritten für die Konzeptentwicklung mitnehmen, um passende Maßnahmen zu entwickeln.“