Freitag, 03. Juli 2026
Katastrophenhilfe für Menschen in Venezuela
Bistum und Landeskirche leisten 30.000 Euro Soforthilfe
Speyer. Die Opfer zweier aufeinanderfolgender Erdbeben in Venezuela brauchen dringend Hilfe. Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz leisten 30.000 Euro Soforthilfe und rufen gemeinsam dazu auf, für die Menschen in Venezuela zu beten und die Katastrophenhilfe der Caritas und der Diakonie mit Spenden zu unterstützen.
Zwei aufeinanderfolgende Beben mit einer Stärke von 7,2 und 7,5 auf der Richterskala trafen das Land in der vergangenen Woche. Mehr als 2.000 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gelten weiterhin rund 47.000 bis 50.000 Menschen als vermisst. Viele von ihnen werden unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet.
Das Beben in Venezuela war das schwerste seit mehr als 100 Jahren. Die Erdbeben treffen Venezuela in einer schweren sozialen, wirtschaftlichen und politischen Krise. Laut den Vereinten Nationen waren von den rund 28 Millionen Einwohnern zu Jahresbeginn fast acht Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Spendenkonten:
Caritas Katastrophenhilfe
Caritas international
SozialBank
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33XXX
Verwendungszweck: Nothilfe nach dem Erdbeben in Venezuela
Online spenden: https://www.caritas-international.de/hilfeweltweit/lateinamerika/venezuela/erdbeben
Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Gemeinsam mit seinen weltweiten Partnerorganisationen hilft es nach Naturkatastrophen und in Kriegs- und Krisengebieten das Überleben der Menschen zu sichern.
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/
Die Diakonie Katastrophenhilfe engagiert sich für Menschen, die durch eine Katastrophe in existenzielle Not geraten sind. Unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, politischer Überzeugung oder Nationalität. Dabei kümmert sie sich vor allem um diejenigen, die besonders auf Unterstützung angewiesen sind: Flüchtlinge, Alte, Kinder, Kranke und Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.
Text: lk/is, Foto: pexels
