Montag, 28. November 2022

Dr. Irina Kreusch verlässt SWR-Rundfunkrat

Dr. Irina Kreusch 

Vertreterin der rheinland-pfälzischen Bistümer in Gremien des Senders gibt Amt aus beruflichen Gründen auf

Speyer / Mainz / Stuttgart. Dr. Irina Kreusch, Leiterin der Hauptabteilung „Schulen, Hochschulen und Bildung“ im Bistum Speyer, legt ihr Amt im Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) aus beruflichen Gründen nieder und scheidet zum 31.12.2022 aus den Gremien des Senders aus.

In einem Schreiben an Intendant Prof. Dr. Kai Gniffke, Landessendedirektorin Ulla Fiebig und den Rundfunkratsvorsitz dankt Kreusch für die konstruktive Zusammenarbeit für die katholische Kirche in Rheinland-Pfalz. Die fünf rheinland-pfälzischen (Erz)Bischöfe hatten ihr das Vertrauen ausgesprochen, die Diözesen im SWR zu vertreten. Mit Blick auf die weiter steigende Komplexität und Bedeutung ihrer Aufgaben in den Bereichen Schulen, Hochschulen und Bildung der katholischen Kirche im Bistum könne sie das Amt im SWR-Rundfunkrat nicht mehr mit dem dort erforderlichen Engagement und Zeitaufwand ausüben, erklärt Kreusch. Den Mitgliedern des SWR-Rundfunkrates wünscht sie weiter viel Kraft, Unabhängigkeit und Weitsicht für die verantwortungsvollen Aufgaben bei der Weiterentwicklung des SWR und seiner Programme. Die Nachfolge soll zeitnah geregelt werden.

Der Rundfunkrat vertritt die Interessen der Allgemeinheit und überwacht die Einhaltung der Programmgrundsätze. Er berät den:die Intendant:in in allgemeinen Programmangelegenheiten. Der Rundfunkrat setzt sich aus 74 Mitgliedern zusammen. 51 Mitglieder sind aus dem Land Baden-Württemberg und 23 Mitglieder aus dem Land Rheinland-Pfalz entsandt.

Foto: Bistum Speyer/ Wilking / ART2