Beratung in sogenannten Irritierten Systemen nach (Vorwürfen von) sexualisierter Gewalt

Was ist ein Irritiertes System?

Wenn in einem System (Pfarrei, Einrichtung, Gruppe, Gremium, Team, …) ein (Verdachts-) Fall von sexualisierter Gewalt bekannt wird, sind die Menschen in diesem System i.d.R. stark verunsichert und betroffen. Man spricht dann von einem sogenannten „Irritierten System“.

 

Was sind die Ziele der Beratung?

Das Unterstützungsangebot richtet sich an solche, meist hoch emotionale, Systeme, die indirekt von (Vorwürfen von) sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Ein erstes Ziel ist es, eine frühestmögliche und niederschwellige Unterstützung sicherzustellen. Es gilt zunächst Räume zu schaffen, in denen - qualifiziert begleitet - Emotionen und offene Fragen ausgesprochen und bearbeitet werden.

Die weitere Beratung orientiert sich prozesshaft an der Situation vor Ort und den damit verbundenen Systemdynamiken. Dabei geht es v.a. darum, einen angemessenen Umgang mit der für die Menschen im System neuen Wirklichkeit zu entwickeln.

 

Wie kommt es zur Beratung?

Menschen aus irritierten Systemen wenden sich an die Interventionsstelle des Bistums. In Rücksprache mit dem Generalvikar werden qualifizierte Berater und Beraterinnen mit der Begleitung beauftragt.

 

Kontakt:

Interventionsstelle des Bistums
Hanna Wachter
E-Mail: intervention@bistum-speyer.de
Tel. 06232/102 196