Was ich erklären kann, nimmt Angst.

Es ist leicht Menschen Angst zu machen. Umso wichtiger ist es in diesen Tagen, den Kopf und den Verstand mit einzubeziehen. Bei allen verständlichen und berechtigten Gefühlen, ist das Wissen um Fakten und Zusammenhänge sowie das Kennen von Lösungsstrategien entscheidend. Informationen schützen und können helfen, die Kontrolle zu behalten und einander bestmöglich beizustehen.

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

 

KrisenBlog

Gut für sich sorgen

Avatar of MWSMWS - 25. September 2020 - KrisenBlog

Belastende Ereignisse, Krisen und Schicksalsschläge kosten enorm viel Kraft. Betroffene werden an- und nicht selten über ihre Belastungsgrenze geführt. Emotionale Schwerstarbeit wird hierbei geleistet, die nicht auf Dauer erbracht werden kann, ohne ihren körperlichen oder seelischen Tribut zu fordern.

Besonders gefährlich kann es werden, da Betroffene selbst oftmals nicht in der Lage sind, aktuelle Belastungen und Einschränkungen wahrzunehmen. Sie denken, dass sie z. B. noch sicher Auto fahren können, bemerken aber selbst nicht, dass sie momentan nicht klar denken und handeln können und somit im Straßenverkehr für sich und andere eine Gefahr darstellen würden.

Umso wichtiger ist es, entweder selbst auf körperliche Warnsignale zu achten oder bei anderen ein Auge auf deren Befindlichkeit zu haben. Zu den „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ in diesem Zusammenhang gehören:

 

  • Viel trinken (Wasser, Tee oder warme Milch mit Honig trinken. Körper hydriert halten, um den Kreislauf zu stabilisieren und damit auch das Ausschwemmen von Stresshormone/Toxinen erleichtern)
  • Frische Luft (unter Stress tendieren Menschen dazu, flach zu atmen und dadurch wird der Körper nicht genügend mit Sauerstoff versorgt)
  • Bewegung (besonders im Ausdauerbereich kann Stress gut abgebaut werden)
  • Verschnaufpausen/ Entspannungsübungen
  • Nervennahrung“ (Traubenzucker, Nüsse, Bitterschokolade unterstützen Blutzuckerspiegel. Antistressessen mit Produkten, die Selen und Magnesium enthalten, z. B. Kürbiskerne, Spinat, Thunfisch)

 

Gut für sich sorgen bzw. gut für sich sorgen zu lassen, ist von entscheidender Bedeutung für die (Akut-) Bewältigung von belastenden Situationen.

    

Schreiben Sie mir, wie Sie gut für sich und andere sorgen können? 

 

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

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