Was ich erklären kann, nimmt Angst.

Es ist leicht Menschen Angst zu machen. Umso wichtiger ist es in diesen Tagen, den Kopf und den Verstand mit einzubeziehen. Bei allen verständlichen und berechtigten Gefühlen, ist das Wissen um Fakten und Zusammenhänge sowie das Kennen von Lösungsstrategien entscheidend. Informationen schützen und können helfen, die Kontrolle zu behalten und einander bestmöglich beizustehen.

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

 

KrisenBlog

Mit Kanban durch die Corona-Krise

Avatar of KEBKEB - 17. Dezember 2020 - KrisenBlog

Der aus dem japanischen stammende Begriff "Kanban" bedeutet etwa so viel wie Karte, Tafel, Beleg oder auch Behälter. Bekannt wurde er 1947 durch das von Taiichi Ohno erfundene gleichnamige Steuerungsverfahren für Produktion und Fertigung. Ziel war es, Arbeitsabläufe zu optimieren und zu visualisieren. Im klassischen Modell wurden hierfür drei Spalten angelegt, die den Status der zu erledigenden Aufgaben anzeigen sollten, diese waren:

1. To Do (Hier standen Aufgaben, die noch zu erledigen sind)

2. Doing (Hier standen Aufgaben, deren Bearbeitung bereits begonnen hatte)

3. Done (Hier standen Aufgaben, die schon erledigt sind)

Die Herausforderungen, die das Arbeiten im Homeoffice vor allem in Corona-Zeiten mit sich bringen, sind nicht unerheblich. Nicht nur die eigenen beruflichen Verpflichtungen gilt es als Erwachsener zu organisieren und zu bewältigen, sondern u. U. auch die Betreuung, Koordination und Unterstützung der Kinder bei ihren schulischen Aufgaben zu gewährleisten.

Dementsprechend braucht es eine möglichst gute Strukturierung der (Tages-)Abläufe. Hierbei kann das Kanban-Verfahren hilfreich sein. Durch die Visualisierung der Arbeiten und der einzelnen Phasen, in denen sie sich befinden, kann es zu einer spürbaren Entlastung kommen. Der Überblick bleibt gewahrt und ein gutes Gefühl im Hinblick auf bereits bewältigte Arbeiten kann sich einstellen.

Zusätzlich zu den drei klassischen Spalten des Kanban-Modells kann eine vierte Spalte für z. B. Idea/ Ideen (siehe Bild) hinzugenommen werden. Diese sorgt dafür, dass keine Ideen verloren gehen, die realisiert werden sollten.

Schreiben Sie mir, was Ihnen hilft in Corona-Zeiten den Überblick zu bewahren und die anstehenden Aufgaben zu bewältigen?

 

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

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