Was ich erklären kann, nimmt Angst.

Es ist leicht Menschen Angst zu machen. Umso wichtiger ist es in diesen Tagen, den Kopf und den Verstand mit einzubeziehen. Bei allen verständlichen und berechtigten Gefühlen, ist das Wissen um Fakten und Zusammenhänge sowie das Kennen von Lösungsstrategien entscheidend. Informationen schützen und können helfen, die Kontrolle zu behalten und einander bestmöglich beizustehen.

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

 

KrisenBlog

Verpasstes Leben

Avatar of KEBKEB - 23. Februar 2021 - KrisenBlog

Dieses vergangene Jahr gibt uns niemand mehr zurück. Schönreden ist nicht angesagt. Es ist einfach nur bitter und traurig.

So vieles wurde abgesagt, oder gar nicht erst geplant. So viele Enttäuschungen, die weh taten und nicht mehr wieder gut zu machen sind. Egal, wie wir es drehen oder wenden, dieser Zug ist abgefahren.

Das, was es zu leisten gilt, ist Trauerarbeit. Der Ausspruch: "Jeder Eindruck braucht einen Ausdruck", gilt nicht nur für die Arbeit mit Trauernden, sondern kann auch auf die Corona-Zeit angewendet werden.  Dementsprechend brauchen die vielen negativen Eindrücke des vergangenen Jahres auch entlastende Ausdrucksmöglichkeiten.

Für die einen geht die Trauer einher mit lauter Wut und Verzweiflung, während die anderen mit stillem Klagen und Beweinen reagieren. So vielfältig die Menschen sind, so vielfältig können die Trauerreaktionen ausfallen. 

 

Schreiben Sie mir, wie sich Ihre Trauer um dieses vergangene Jahr äußert?

 

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

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