Was ich erklären kann, nimmt Angst.

Es ist leicht Menschen Angst zu machen. Umso wichtiger ist es in diesen Tagen, den Kopf und den Verstand mit einzubeziehen. Bei allen verständlichen und berechtigten Gefühlen, ist das Wissen um Fakten und Zusammenhänge sowie das Kennen von Lösungsstrategien entscheidend. Informationen schützen und können helfen, die Kontrolle zu behalten und einander bestmöglich beizustehen.

Thomas Stephan, Schul- und Notfallseelsorger

 

KrisenBlog

Gefiltert nach KEB Filter zurücksetzen

„Von Kinderbüchern allein kann man nicht leben.“

17. Januar 2022, KEB - KrisenBlog

Wie hat sich der Londoner Buchverlag Bloomsbury Publishing doch in seiner Einschätzung geirrt, möchte man meinen. Sie haben zwar 1996 das Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling  angenommen, aber eine Startauflage von gerade einmal 500 Exemplaren zeugt 1997 nicht gerade von viel Vertrauen in die Erfolgsaussichten.

„Von Kinderbüchern allein kann man nicht leben.“

Vertrauen lernen

10. Januar 2022, KEB - KrisenBlog

„Guten Abend, gut’ Nacht, mit Rosen bedacht, mit Näglein besteckt, schlupf unter die Deck’:
Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.

Guten Abend, gut’ Nacht, von Englein bewacht, die zeigen im Traum dir Christkindleins Baum. Schlaf nun selig und süß, schau im Traum ’s Paradies.“

Das „Wiegenlied“ von Johannes Brahms dürfte zu den bekanntesten und beliebtesten Schlafliedern der deutschen Sprache zählen. Liebevoll und zärtlich schafft es eine vertrauensvolle Atmosphäre, die Kinder beruhigen und zum Einschlafen bewegen kann.

Mit „Vertrauen“ ist das aber so eine Sache.

Vertrauen lernen

Wunden in Weisheit verwandeln

03. Januar 2022, KEB - KrisenBlog

Oprah Winfrey ist die wohl bekannteste und erfolgreichste Talkmasterin der Welt. Am 19. Januar 1954 kam sie als Orpah Winfrey in Kosciusko, Mississippi, USA zur Welt. Ihr Vorname Orpah leitet sich von der im Buch Rut erwähnten „Orpa“ ab. Übersetzen kann man diesen biblischen Namen mit: „Die den Rücken kehrende“. Eine Frau ist also damit gemeint, die umkehrt und ihrem Leben eine Wendung gibt.

Wunden in Weisheit verwandeln

Wo es keine Tränen mehr geben wird

20. Dezember 2021, KEB - KrisenBlog

Niemand kann den Schmerz ermessen, den Eric Clapton vor 30 Jahren durch den Tod seines vierjährigen Sohnes Conor empfunden haben muss. Vielleicht nur Menschen, die einen ähnlichen Schicksalsschlag erlitten haben. Seinen Schmerz, seine Fragen und seinen Glauben lässt Clapton ein Jahr später in die weltbekannten Ballade „Tears in Heaven“ einfließen. „Seine Zeit ist noch nicht gekommen, er gehört noch nicht in den Himmel, in dem es keine Tränen mehr geben wird“, hört man Clapton darin tief bewegt und zugleich hoffnungsvoll singen.

Wo es keine Tränen mehr geben wird

„Music was my first love“ – Musik als Therapie und Hilfe

13. Dezember 2021, KEB - KrisenBlog

Als John Miles im Sommer 2019 den Rathausplatz in Landau betrat, war die Überraschung perfekt. Die Anwesenden trauten ihren Augen und Ohren nicht, als er im Rahmen einer Flashmob-Aktion seine weltbekannte Ballade „Music“ aus dem Jahr 1976 vortrug. Das Stück lebt von seinen starken musikalischen Kontrasten. Die Stimmung wechselt darin von sehr langsam und getragen zu schnell und rockig, um schließlich in einem großen getragenen musikalischen Finale zu münden. Vor allem die ersten beiden Textzeilen sind weltbekannt geworden: „Music was my first love – Musik war meine erste Liebe, and it will be my last – und sie wird meine letzte sein.“

„Music was my first love“ – Musik als Therapie und Hilfe

Wie „Hans im Glück“ leben

06. Dezember 2021, KEB - KrisenBlog

Kennen Sie noch das Märchen „Hans im Glück“? Erstmalig erschien es in der Zeitschrift „Wünschelruthe“ im Jahr 1818, allerdings noch unter dem Titel „Hans Wohlgemut“. Ein Jahr später fand es Einzug bei den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und erhielt dort die bis heute gängige Bezeichnung „Hans im Glück“.

„So glücklich wie ich, rief er aus‚ gibt es keinen Menschen unter der Sonne. Mit leichtem Herzen und frei von aller Last ging er nun fort, bis er daheim bei seiner Mutter angekommen war.“ (Hans im Glück, nach Brüder Grimm)

Beneidenswert ist die darin beschriebene positive Lebenseinstellung. Aber manch einer kann nicht nachvollziehen, wieso das so ist.

Wie „Hans im Glück“ leben

Wegen Umbau geschlossen!

22. November 2021, KEB - KrisenBlog

Eigentlich müssten alle in der Klasse ein Schild mit der Aufschrift: „Wegen Umbau geschlossen!“ umhängen haben. Wen wundert es, wenn Schüler*innen im besten Pubertätsalter wenig Interesse an- und Verständnis für schulische Themen haben. Sie sind auf ihrer körperlichen und seelischen „Großbaustelle“ mit anderen Dingen beschäftigt. Mit was, davon erfahren Eltern und Lehrer*innen oft erst spät, wenn überhaupt.

Wegen Umbau geschlossen!

"Wenn am Ende des Tunnels kein Lichtblick kommt"

15. November 2021, KEB - KrisenBlog

Was letztendlich der Auslöser war, bleibt meistens ungewiss. Nichts und niemand konnte mehr helfen. Vielleicht hat es auch keiner geahnt, geschweige denn gewusst. Erst als es zu spät war, haben es alle gesehen und sind fassungslos und am Boden zerstört, hilflos der allesbeherrschende Warum-Frage ausgeliefert. Wer hat welchen Anteil an den Ereignissen, wer trägt welche Schuld?  

"Wenn am Ende des Tunnels kein Lichtblick kommt"

Rilke macht Mut

10. November 2021, KEB - KrisenBlog

Rainer Maria Rilke hatte keine schöne Kindheit. Als René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke am 04. Dezember 1875 in Prag geboren, war er das zweitgeborene Kind von Josef und Sophie Rilke. Überschattet wurde seine Kindheit durch den Tod seiner älteren Schwester, die 1874 geboren, nur eine Woche alt wurde. Seine Mutter kam nie über diesen Verlust hinwegkam und nannte ihn im Gedenken an sie René, französisch für „der Wiedergeborene“. Bis zu seinem sechsten Lebensjahr wurde er daher als Mädchen erzogen. In frühen Fotografien war er mit langen Haaren und Kleidchen zu sehen. Als Erwachsener änderte er seinen Vornamen von René in Rainer.

Rilke macht Mut

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