A - Z Stichwortsuche

Bitte wählen Sie einen Buchstaben aus:

Zur Landkarte Bistum

Informationen

Dekanate

In dieser Übersicht finden Sie alle Dekanate im Bistum Speyer.

Dekanat 1 Bad Dürkheim


Dekanat 2 Donnersberg


Dekanat 3 Germersheim


Dekanat 4 Kaiserslautern


Dekanat 5 Kusel

Dekanat 6 Landau


Dekanat 7 Speyer


Dekanat 8 Pirmasens


Dekanat 9 Saarpfalz


Dekanat 10 Ludwigshafen

Aktuelles

Musik liegt in der Luft!

Bunte Tücher, Musikinstrumente und Bilder liegen auf dem Boden
Bunt und musikalisch - so war das Familienwochenende

Familienwochenende in der Heilsbach

Heilsbach/ Schönau. Vom 12. bis 14. April 2019 fand das Frühlingswochenende für Familien in der Bildungsstätte Heilsbach statt. Neun Familien erlebten eine kurze Auszeit vom Alltag. Unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“ wurde zusammen gesungen und getanzt. Ein Trommelworkshop am Samstagnachmittag war für viele Teilnehmer*innen der Höhepunkt des Wochenendes. Unterstützt wurden die Familien von einem Team aus 7 Ehrenamtlichen, die mit großem Engagement dabei waren.


FSJ-Stelle frei

Menschen halten zusammen ihre Hände in die Mitte.
Photo by Perry Grone on Unsplash

Wir suchen ab sofort einen engagierten Menschen (w/m) für ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Träger des FSJ ist der BDKJ Speyer (https://bit.ly/2qbAjzZ).

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Möglichkeiten Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung zu sammeln
  • Möglichkeiten eigene Ideen und Fähigkeiten einzubringen und eigene Kompetenzen zu erweitern
  • Möglichkeiten Kirche aktiv mitzugestalten
  • Flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit)
  • Persönliche Anleitung und Begleitung während des Freiwilligendiensts

Wir erwarten:

  • Offenheit etwas Neues zu lernen
  • Spaß an der Arbeit mit anderen Menschen
  • Zuverlässigkeit
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten (auch an Wochenenden)
  • Eventuell Führerschein Klasse B

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit bei Veranstaltungen
  • Mitarbeit im Club 86, Ludwigshafen (Verein für Menschen mit und ohne Behinderung)
  • Bürotätigkeiten

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Kontakt:

Bistum Speyer
Seelsorge für Menschen mit Behinderung
Webergasse 11
67346 Speyer

Tel: 06232 - 102 170
E-Mail: info(at)behindertenseelsorge-speyer.de


Herbstball 2018

Viele bunte Blätter.
Photo by Jeremy Thomas on Unsplash

Am 13.10.2018 fand der alljährliche Herbstball des Club 86 statt. Unter dem Motto „Lange Nacht der Inklusion - unbehindert miteinander feiern“ fanden sich rund 250 Gäste in der Aula des Heinrich-Pesch-Hauses in Ludwigshafen ein.

Wie auch in den letzten Jahren sorgte die Band „Hunting Fox“ aus Römerberg für ausgelassene Stimmung, die Tanzfläche war vom ersten Lied an stets gut gefüllt. Willkommene Erholungsphasen boten die beiden Show-Einlagen: die Tanzgruppe Tausendfüßler und eine Tanzvorführung der Mitglieder des Club 86 begeisterten die Zuschauer/innen.

Spannend wurde es, als zu später Stunde die Hauptpreise der großen Tombola mit über 500 Preisen den glücklichen Gewinnern vor Publikum überreicht wurden. Strahlende Gesichter zeugten am Ende des Abends davon, dass der Abend bei allen Beteiligten als voller Erfolg in Erinnerung bleiben wird. Dies war nicht zuletzt möglich durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helfer/innen.


2. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz

Menschen stehen an einem Tisch mit Prospekten.
Der Infostand der katholischen Bistümer war gut besucht.

„Sei dabei!“ – diesem Aufruf der Veranstalter der 2. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz sind die Bistümer Mainz und Speyer mit einem gemeinsamen Stand am 13. und 14. April 2018 gefolgt

Mainz. Zum zweiten Mal veranstalteten die LAG (Landes-Arbeits-Gemeinschaft) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz e.V. und das ZsL (Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen) Mainz e.V. eine Inklusionsmesse. Mit über 50 Ausstellern im Foyer der Rheingoldhalle in Mainz, einem vielfältigen Workshopprogramm und den Aktionen auf dem Jockel-Fuchs-Platz konnte die Veranstaltung Fachpublikum, Menschen mit Behinderung und auch die breite Öffentlichkeit ansprechen. Mit dabei waren auch die katholischen Bistümer Mainz und Speyer mit einem gemeinsamen Stand. Dort informierten die Referentinnen und Referenten der „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ über die Veranstaltungen der beiden Diözesen für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige und Freunde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen. Außerdem warben sie für Inklusion auf allen Ebenen der Kirche.

In vielen anregenden Gesprächen mit den Besucherinnen und Besuchern der Inklusionsmesse wie auch mit anderen Ausstellern wurde das Thema Inklusion für Menschen mit Behinderung ausgiebig diskutiert. Neue Kontakte wurden geknüpft und das gemeinsame Anliegen gestärkt.

Text: Eva Grißmer, Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bistum Speyer

Fotos: Jürgen Rath, Seelsorge für Menschen mit Behinderungen im Bistum Mainz


Kunst in leichter Sprache

Viele Menschen stehen vor einer Wand mit Bildern.
Maria Fendel erklärt den Clubmitgliedern die ausgestellten Kunstwerke.

Club 86 testet neues Angebot im Wilhelm-Hack-Museum

Ludwigshafen. „Herzlich Willkommen im Hack-Museum. Wir begrüßen Maria Fendel, die mit uns heute die Führung macht.“, eröffnete Rainer Werling, Mitglied des Club 86, am 20. März 2018 den Nachmittag im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen. Der Club 86, ein Verein für Menschen mit und ohne Behinderung,  besuchte am 20. und 21. März 2018 die Ausstellung „Erzählte Welt – Geschichten in der Kunst“, in der gezeigt wird, wie in Kunstwerken Geschichten erzählt werden. 

Maria Fendel, Studentin an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, hat zu dieser Ausstellung ein Begleitheft in leichter Sprache erstellt. Leichte Sprache ist eine spezielle Ausdrucksweise des Deutschen. Sie soll das Verstehen eines Textes erleichtern und somit zum Abbau von Barrieren beitragen. „In dem Heft findet ihr Informationen zu den Kunstwerken, die wir uns heute anschauen. Außerdem gibt es eine besondere Seite, die wie ein Rahmen aussieht. Durch den Rahmen kann man sich Ausschnitte von den Bildern genauer betrachten.“, erklärte Fendel nach der Begrüßung.

Nicht nur der Rahmen lädt die Besucher zur Interaktion mit den Kunstwerken ein. Das Heft enthält auch die Figur eines Jungen, der in der Ausstellung auf dem Bild „Zwei Jungen am Moorkanal“ von der Malerin Paula Modersohn-Becker zu sehen ist. „Den Jungen hier im Heft kann man herausnehmen und vor andere Bilder halten. Dann ändert sich vielleicht die Geschichte, die das Bild erzählt.“,  erläuterte Fendel den Clubmitgliedern.

Die Möglichkeiten, die das Begleitheft bieten, kamen bei den Besuchern gut an.  „Sieht aus wie der Ziegenpeter von Heidi.“, meinte André Schwaninger, Mitglied des Club 86, als Fendel die Figur aus dem Heft vor das Gemälde „Schweizer Landschaft“ von Georges Valmier hielt. So konnten die Besucher während der Museumsführung immer wieder neue Geschichten in den einzelnen Kunstwerken entdecken.

„Das war ein toller Nachmittag mit euch“, verabschiedete sich Maria Fendel am Ende der Führung. Auch Rainer Werling war von der Museumsführung begeistert. „Ein herzliches Dankeschön an Maria für die tolle Führung.“, bedankte sich Werling im Namen der anderen Clubmitglieder.

Die Ausstellung „Erzählte Welt – Geschichten in der Kunst“ ist noch bis 8. Juli 2018 im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen zu sehen. Das Begleitheft in leichter Sprache ist Bestandteil von Führungen in einfacher Sprache. Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf der Website des Wilhelm-Hack-Museums zu finden: www.wilhelmhack.museum


„Wenn eine/r von uns geht…“

Menschen sitzen im Halbkreis auf Stühlen und schauen zu einem Mann, der vor ihnen steht.
Johannes Blaurock stellt den Leitfaden „Leben in Fülle“ vor.

Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Studientag zum Thema Sterben, Tod und Trauer bei Menschen mit Behinderung

Speyer. „Ich hätte gerne eine Fortsetzung“, resümierten viele Teilnehmer des Studientags „Wenn eine/r von uns geht… Sterben, Tod und Trauer bei Menschen mit Behinderung“, der am 06. März 2018 im Priesterseminar Speyer stattfand. Veranstalter der Fortbildung waren die Seelsorge für Menschen mit Behinderung und die Hospiz- und Trauerseelsorge im Bistum Speyer.

Wenn eine/r von uns geht, was mache ich dann? Wie handle ich richtig? Diese Frage stellen sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Behindertenhilfe, aber auch Angehörige von Menschen mit Behinderungen. Wie gehe ich selbst mit dem Thema um und wie kann ich anderen Menschen helfen, damit umzugehen? Wie trauern Menschen mit Behinderung überhaupt? Der Studientag gab Impulse, mit dem Tabu des Themas zu brechen und sich selbst und seinen Umgang mit Trauernden und Sterbenden zu hinterfragen.

Doch wieso ist dieses Thema überhaupt so schwierig für viele Menschen, egal ob mit oder ohne Behinderung? „Wir sind oft überfordert mit den Emotionen trauernder Menschen und müssen erst lernen, damit umzugehen“, so Kerstin Fleischer, Referentin der Hospiz- und Trauerseelsorge im Bistum Speyer.

Tod und Trauer lösen oft unterschiedlichste Ängste in den Menschen aus, die durch das Tabuisieren noch gefördert werden. Das Sterben gehört zum Leben dazu. Daher ist es wichtig zu lernen, damit umzugehen und darüber zu sprechen, damit wir selbstverständlich auf die Dinge reagieren können.

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch Susanne Laun, Leiterin der Abteilung Besondere Seelsorgebereiche, stellte Herr Johannes Blaurock, Verbundleiter in der Stiftung Haus Lindenhof in Schwäbisch Gmünd das Konzept und den Leitfaden „Leben in Fülle“ vor und berichtete von konkreten Erfahrungen im Umgang mit den Themen Sterben, Tod und Trauer bei Bewohnern und Mitarbeitenden.

Danach gab es eine erste Workshop-Runde: Sabine Boßle und Simone Schönewald,
Religionslehrerinnen  zeigten in ihrem Workshop Möglichkeiten auf, wie man mit Kindern in der Förderschule sich dem Thema nähern kann. Genofeva Frysch aus Freiburg stellte in ihrem Workshop verschiedene Rituale vor, die zum Umgang mit Tod, Trauer und Abschied in Schule und Einrichtung hilfreich sind. Zusammen mit Gebärdendolmetscherin Edeltraud Ruffing konnten sich die Teilnehmenden über die Lebensbegleitung von Menschen mit Hörbehinderung austauschen. Christoph Sommer und Katharina Kintz, Referenten für „Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bistum Speyer“ stellten die Patientenverfügung und Planung des Lebensendes in Leichter Sprache vor.

Die beiden Palliativ-Fachkräfte Nadine Kraus und Edith Krause aus Haus Lindenhof berichteten in ihrem Workshop über die Erfahrungen in der Begleitung von sterbenden Bewohnern und der Unterstützung der trauernden Mitbewohner und Mitarbeitenden in der Einrichtung. Im Workshop von Kerstin Fleischer ging es allgemein um die Trauer und was dabei in mir und anderen geschieht.

Nach Mittagessen und Pause stellte Frau Genofeva Frysch in einem zweiten Impulsreferat das Konzept zum Umgang mit Trauer und Abschied an der Esther-Weberschule, einer Förderschule für körperlich und geistig behinderte Schüler, vor.

Anschließend gab es eine zweite Runde der Workshops. Zusätzlich zu den am Vormittag angebotenen ein Workshop von Thomas Rollersbroich, Religionslehrer an der Altenpflegeschule der Caritas in Ludwigshafen, zum Film „Ich bin Thomas und ich werde sterben“, der von Menschen mit einer geistigen Behinderung gespielt wird.

In der Schlussrunde, zu der alle Teilnehmenden und Workshopleiter/innen noch einmal zusammen kamen, gab es vielfach positive Rückmeldungen, die noch einmal den Dank zum Ausdruck brachten, das das oft noch sehr verunsichernde Tabuthema Tod für Mitarbeitende in Einrichtungen und Angehörige durch diesen Studientag aufgegriffen wurde.

Ein positives Resümee zogen Kerstin Fleischer und Christoph Sommer, die gemeinsam den Studientag organisiert hatten. „Wir haben die Veranstaltung das erste Mal so angeboten und freuen uns über die hohe Teilnehmerzahl. Die Rückmeldungen zeigen uns, wie wichtig solche Angebote für Mitarbeiter und Angehörige sind“, so Kerstin Fleischer.


Auf dem Weg zu einer inklusiven Kirche im Bistum Speyer

Eine Gruppe von zehn Personen steht vor einer Wand mit Plakaten.
Das Team der Seelsorge für Menschen mit Behinderung zusammen mit Jochen Straub.

Klausurtag des Referates „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“

Speyer. Wie kann Kirche im Bistum Speyer inklusiver gestaltet werden und Menschen mit Behinderung mehr Möglichkeiten der Selbstbestimmung und Teilhabe am kirchlichen Leben gegeben werden? 

Mit dieser Frage beschäftigte sich das Referat „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ des Bischöflichen Ordinariates in Speyer im Rahmen eines Klausurtages unter Anleitung von Jochen Straub, Leiter der Abteilung Seelsorge für Menschen mit Behinderung im Bistum Limburg und Mitinitiator des bistumseigenen Aktionsplanes zur Umsetzung der UN-Konvention der Rechte für Menschen mit Behinderung.

Nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention hat das Land Rheinland Pfalz alle  Körperschaften des öffentlichen Rechtes für ihren Wirkungsbereich dazu verpflichtet, eigene Aktionspläne mit entsprechenden Umsetzungskonzepten zu entwickeln. Limburg hatte als erstes Bistum nicht nur innerhalb von Rheinland-Pfalz, sondern auch innerhalb der deutschen Bistümer einen solchen Plan entwickelt. 

Es liegt auf der Hand, dass der Begriff der Inklusion für Kirche und Gemeinde eine große Herausforderung bedeutet. Kirche bietet zwar aufgrund ihres eigenen Kernauftrages einen guten Ansatzpunkt für Inklusion. Gleichzeitig zeigt sie sich aber auch in ihrer Geschichte als Exklusionsexpertin, die dem Gedanken der Vielfalt und Teilhabe im Rahmen der Leitidee der Inklusion entgegensteht. 

Ziel des Tages war es im Austausch und Dialog von den Erfahrungen und Entwicklungen im Bistum Limburg zu hören, um eigene Anstöße für eine konzeptionelle Weiterarbeit einer Pastoral für Menschen mit Behinderung zu entwickeln.  Jochen Straub stellte in einem ersten Teil den Aktionsplan vor und berichtete über die einzelnen Etappen des Prozesses sowie die beteiligten Akteure. Dabei wurden auch die Hindernisse und Stolpersteine eines solchen Prozesses benannt. 

In einem zweiten Teil wurden verschiedene Optionen für das Bistum Speyer entwickelt. Unter der Koordination von Diplom-Pädagogin Katharina Kintz, seit November 2017 Mitarbeiterin des Referats, soll nun als erster Schritt ein  referatsinterner Engagementplan entwickelt werden, der bisherige oder geplante Maßnahmen der Inklusion beschreibt und Zuständigkeiten sowie einen zeitlichen Rahmen festlegt. Damit knüpft das Referat „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ an seine Aktion „Bereit?“ an, die - ausgehend von der Frage Jesu an den blinden Bartimäus „Was soll ich dir tun?“ – nach Wegen für eine inklusive Kirche fragt. 

Text: Susanne Laun/Foto: Seelsorge für Menschen mit Behinderung


Anzeige

Anzeige