Aktuelles

100 Sekunden Inklusion

Videoaktion zur Woche der Inklusion

Was bedeutet Inklusion für Sie?

Schicken Sie uns ein kurzes Video, auf dem Sie uns mit einem kurzen Schlagwort sagen, was Inklusion für Sie bedeutet. Wir schneiden daraus eine Collage mit den verschiedenen Wörtern von unterschiedlichen Menschen. Damit möchten wir zeigen: In dem Wort Inklusion steckt viel drin.

Wenn Ihnen kein Wort einfällt, finden Sie vielleicht in der Liste ein Wort, das für Sie passt:

          Akzeptanz - Barrierefreiheit - Bunt - Dabeisein - Diversität
          Füreinander da sein - Gemeinschaft - Menschenrecht - Miteinander - Mitmachen
          Normalität - Teilhabe - Teilnehmen - Toleranz - Verschiedenheit
          Vielfalt - Zusammenhalt

Das Video können Sie bis 31. Oktober 2021 an Felix Scherer, Referent der Pressestelle im Bistum Speyer, senden:

E-Mail: felix.scherer@bistum-speyer.de
Tel.: 06232 102 261

Falls Sie Unterstützung brauchen, um ein Video aufzunehmen, können Sie sich ebenfalls an Felix Scherer wenden. Gerne können Beiträge in Gebärdensprache, in einer Fremdsprache oder ohne Sprache mit dem Hinweis auf die jeweilige Bedeutung eingesendet werden.

Das fertige Video wird über die Webseite und die Social-Media-Kanäle des Bistums Speyer am 3. Dezember 2021 veröffentlicht.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich bei uns.


Woche der Inklusion 2022

Kirche soll inklusiver werden.
Das bedeutet: Jeder Mensch kann mitmachen und Kirche mitgestalten.

Um Kirche zu einem inklusiven, bunten und vielfältigen Ort weiterzuentwickeln, laden wir zur Woche der Inklusion vom 1. bis 8. Mai 2022 ein. In dieser Zeit sollen im Bistum verschiedene Aktionen rund um das Thema Inklusion stattfinden.

Beteiligen können sich alle, die sich für das Thema interessieren. Ob eine inklusiv geplante Gruppenstunde, ein Gottesdienst in Leichter Sprache oder ein barrierebewusster Dorfspaziergang mit der*dem kommunalen Behindertenbeauftragten – jede Aktion vor Ort kann das Miteinander stärken und zu einem diversitätsbewusstem Umgang beitragen.

Koordiniert wird die Woche der Inklusion von der Seelsorge für Menschen mit Behinderung. Wir unterstützen gerne bei der Vernetzung mit anderen Akteur*innen vor Ort, bei der Ideenfindung für Projekte und bei der Finanzierung von Aktionen durch Fördergelder.

Auf der Projektwebseite, die gerade im Entstehen ist, werden zukünftig alle Informationen, Aktionsmaterialien für Gruppen und Vernetzungsmöglichkeiten abrufbar sein.

Zur Vorbereitung der Woche der Inklusion und zur Vernetzung der Akteur*innen finden regelmäßig jeden 2. Montag im Monat um 14:00 Uhr Videokonferenzen statt. Wer Interesse an der Teilnahme hat, kann sich gerne bei uns melden.

Wir freuen uns auf Ihre und Eure Rückmeldungen!


Warum gibt es den Christbaum?

Heute, am 3. Dezember, ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung.
Für den digitalen Adventskalender des Bistums Speyer haben wir daher ein Video in einfacher Sprache erstellt. Das Video enthält Untertitel und Bildbeschreibungen.
Der Inhalt dreht sich um die Frage: "Warum gibt es den Christbaum?".
Die Antwort darauf erfahren Sie im Video.
Viel Spaß beim Anschauen!

Wir wünschen allen Menschen eine schöne und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!


Bischof Nikolaus in Speyer

Der heilige Nikolaus hat auf seiner weltweiten Reise frühzeitig Halt in Speyer gemacht. Seine Worte machen Mut, in dieser schwierigen Zeit nicht zu verzagen. Allen Menschen, egal mit oder ohne Behinderung, hat er seinen bischöflichen Segen gegeben. Er wünscht allen Kraft und vor allem Gesundheit.

Im nächsten Jahr kommt er wieder und zwar ausnahmsweise zum „Handfiguren-Workshop“ am 17. April 2021. Er bleibt einen ganzen Tag in Speyer. Ort für das Workshop für Jung bis Alt ist das Priesterseminar in Speyer.

Außerdem wird es vom 19.-21. März 2021 noch ein inklusives Theaterfestival in Speyer geben unter dem Motto „Vorhang auf für alle“. Im Rahmen des Festivals wird das Figurentheaterstück „Ein Dinosaurier mit Tourette-Syndrom“ uraufgeführt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer.

Weitere Informationen bei der „Seelsorge für Menschen mit Behinderung“ in Speyer, Tel. 06232-102174 und stefan.dreessen@bistum-speyer.de

In dem Video wurde die Figur des Nikolaus von Matthias Folz gesprochen. Die Kamera wurde von Hermann Krämer bedient. Der Text stammt von Stefan Dreeßen.


Pilgern verbindet

„Barrierefreie Pilgertour“ erfolgreich abgeschlossen

Scheibenhardt. „Pilgern für alle“ - so hieß die Jakobspilger-Tour, die im September in Worms gestartet wurde. Wegen schlechten Wetters musste sie unterbrochen werden. Mit den zwei letzten Etappen von Herxheim nach Kandel und von Kandel nach Scheibenhardt ist sie vorerst beendet. „Aus Corona-Gründen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zum eigentlichen Zielort nach Lauterburg in Frankreich pilgern. Das wird aber nächstes Jahr nachgeholt“, meinte Mitsch Schreiner, der die Tour organisiert hat und alle Abschnitte mit dem Rollstuhl gefahren ist. Begleitet wurde er von Ursula Roser und dem Hund Leni. Immer wieder waren andere „fahrende und laufende“ Wanderer dabei. Vor der Kirche in Scheibenhardt bedankte sich Simone Jennewein vom Hospiz in Pirmasens. Über 2000 Euro wurden für den Neubau des Hospizes gesammelt.

Als Dankeschön für den tatkräftigen Einsatz überreichte Stefan Dreeßen von der Seelsorge für Menschen mit Behinderung allen verantwortlichen Mitwirkenden an diesem einzigartigen Projekt symbolisch eine Kastanie. „Wie sich eine Kastanie glatt anfühlt und schön glänzt, ist auch die Tour glatt und glänzend gelaufen. Es gab viel zu sehen und viele  gute Begegnungen und Gespräche. Pilgern verbindet. Und obwohl besonders die letzte Etappe durch den Bienwald sehr steinig war, sind alle gut ans Ziel gekommen. Buen camino!“

Weitere Infos zu der Tour in Facebook „Pilgern für alle“.
oder bei stefan.dreessen@bistum-speyer.de

Das Buch „Pilgern für alle“ ist beim Pilger-Verlag oder im Buchhandel erhältlich.

Text/Foto: Stefan Dreeßen


Ein Sommertag in Bad Dürkheim

Tagesveranstaltung am 09.08.20 in Bad Dürkheim

Bei sommerlichen Temperaturen trafen sich am Sonntag, 9. August 2020 14 Teilnehmer*innen, 14 Ehrenamtliche und drei Hauptamtliche, um einen gemeinsamen Tag rund um das Christophorus-Haus in Bad Dürkheim zu verbringen. Alle Aktivitäten konnten im Freien stattfinden, geschützt vor der Sonne unter Pavillons oder dem Schatten der großen Bäume. Am Morgen stand Basteln auf dem Programm. Neben der Gestaltung von Bilderrahmen, die mit einem passenden Foto des Tages gefüllt wurden, bastelten wir eigene Sommerhüte. Nach dem Mittagessen war Zeit zur Entspannung angesagt. Auf der großen Wiese und dem Spielplatz fand jeder eine passende Beschäftigung in der Mittagshitze. So wurde gemalt, Karten gespielt, Schaukel und Wippe getestet oder ein Mittagsschläfchen gemacht. Nach der Stärkung mit Kaffee & Kuchen bildete ein Spaziergang den Abschluss des Tages. Gemeinsam ging es zu einer Aussichtsplattform, von der wir die Klosterruine Limburg bewundern konnte. Wieder zurück am C-Haus hieß es leider schon wieder Abschied nehmen. Es war für uns alle ein rundum gelungener Tag, bei dem die Gemeinschaft und das Wiedersehen nach so langer Zeit im Vordergrund stand.

Juliane Schlich


Ein Sommertag in Homburg

Tagesveranstaltung am 18.07.20 in Homburg

Seit einigen Monaten schon hat die Corona-Pandemie unser gesamtes Leben auf den Kopf gestellt. Dinge, die für uns alle seit vielen Jahren ganz selbstverständlich waren, sind unter den neuen Bedingungen zurzeit leider nicht immer realisierbar. Umso schöner, dass wir einen Weg gefunden haben, dass sich nach langer Zeit Ehrenamtliche und Teilnehmer*innen im Juli bei einer Tagesveranstaltung im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg wiedersehen konnten.
Und es kam noch besser: bei schönstem Sommerwetter konnten alle geplanten Aktivitäten kurzerhand nach draußen verlegt werden und so genossen alle gemeinsam die Sonne in vollen Zügen. Beim Basteln, einer Olympiade oder einfach nur beim Entspannen auf der Wiese konnten wir den Tag vor allem auch dazu nutzen, in dieser aufregenden Zeit etwas zu entspannen und von unseren Erlebnissen in der Corona-Zeit zu berichten. Diesen Austausch und die Zeit miteinander haben wir – egal ob Ehrenamtliche oder Teilnehmer*innen – in der Zeit des Lockdown sehr vermisst! Bei diesem Zusammentreffen nach langer Zeit wurde also eines ganz besonders deutlich: Es war eine Veranstaltung, bei der sich einmal mehr Menschen mit und ohne Handicap auf Augenhöhe begegneten. Denn besonders in diesen Zeiten eint uns alle, dass es für uns ein wunderbares Gefühl ist die Möglichkeit zu haben mit anderen Menschen gemeinsam eine tolle Zeit zu verbringen.

Elin Seitz